Frohe Ostern

•April 19, 2014 • Schreibe einen Kommentar

und weil bei uns zu Ostern noch genug Schnee liegt ist natürlich auch der Osterhase noch weiss und hoppelt unter dem Vogelhäuschen rum.

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Die letzte Panoramatour?

•April 3, 2014 • Schreibe einen Kommentar

Seit Jahren fahre ich die letzte Panoramatour. Auch dieses Jahr wieder war ich mit auf Tour um Andy ein paar nette Ecken zu zeigen. Wetter und Trail sind derzeit hervorragend – ok, einige Leute mögen Sturm nicht wirklich – und somit war die Tour ein Genuss. Selbst die langen Anstiege, z.b. von Nikkaluokta Richtung Tjunonajokk mit voll beladenem Schlitten – waren kein grosses Problem, weil wir sie praktisch als Nordhänge hatten und somit nicht mit der Mittagssonne kämpfen mussten.

Andy hat mir ein paar „neue“ Hunde zugeteilt damit ich nicht nur immer meine Crew sehe. Hervorragend Mackey als Kommandoleader der sogar Jamie in die richtige Richtung zog. Da wir auch auf grossen Seen ungespurt unterwegs waren war es gut zu sehen, wie er reagiert – einfach super der Zwerg. Auch im Sturm liess er sich nicht beirren und folgt Kommandos in den Wind, aus dem Wind, usw. Ein kleiner Hund mit grossem Potential.

Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit den Hunden ein paar Sachen beizubringen die bei Rennen nützlich sind. Mal sehen, wer es dann ins Rennteam schaffen wird.

Noch zwei Wochen dann ist ja auch die Saison bei uns vorbei und die Planung für den nächsten Winter beginnt. Vor allem muss ich gucken, wie es mit Rennen wird. Mehr Aufwand, mehr Hunde oder???? Immerhin konnte ich feststellen, dass selbst in Norwegen Diskussionen über die Art der Rennregeln, Trails etc. begonnen haben. Wäre ja ein gutes Zeichen für die Zukunft. Nach dem – für norwegische Verhältnisse – Desaster beim Iditarod, dem katastrophalen Finnmarkslopet und den Problemen beim Femundslopet kann man ja auf Vernunft und Änderungen hoffen.

Der Winter ist noch nicht zu Ende

•März 18, 2014 • Schreibe einen Kommentar

Bei minus 30 Grad bei Nacht und mehr als einem Meter Schnee kann man schlecht vom Ende des Winters sprechen. Bei meiner Versorgungsfahrt letzt Woche für die Panoramatour wurde ich von einem Schneesturm überrascht und blieb mit dem Auto in den Verwehungen stecken. Dauerte „nur“ 6 Stunden bis ich frei kam. Ist ein wenig lästig, wenn man so ganz frühlingsmässig gekleidet ist und dann durch den Sturm stapft, durchnass wird, friert usw.

Klar ist aber auch, dass sich das Wetter ändert. Vor allem im mittleren und südlichen Teil Skandinaviens wird es schön langsam unmöglich Schlittentouren zu garantieren. Oft kein Schnee bis in den Januar und Mitte bis Ende März ist er schon wieder weg. Da wird die Saison auch für die Anbieter kurz und risikoreich.

Amundsenrace

•Februar 27, 2014 • Schreibe einen Kommentar

Das Rennen wurde von ziemlich warmen Wetter und damit schweren Trails doch recht stark beeinflusst. Meine Hunde haben sich wacker geschlagen und mit dem 3. Platz hat wohl keiner gerechnet. 240 km waren Zonky und Nansen in Lead und haben – wie alle Hunde – einen super Job gemacht. Für die letzte Etappe, bei der ich genug Vorsprung hatte um das Rennen einfach sicher auslaufen zu lassen, habe ich dann Whistler in Lead genommen um einfach einen super Kommandoleader für den letzten See mit Overflow und zig Motorschlittenspuren zu haben. Somit liefen mein ältester (Whistler) mit fast 10 Jahren und jüngster (Nansen) mit 2 Jahren als Leithunde über die Ziellinie.

Etliche Musher waren wohl etwas frustriert darüber, dass sie hinter mir platziert waren da es offensichtlich war, dass die Verhältnisse für mich absolut von Nachteil waren. Aber die Hunde waren gut drauf, die „paar“ Hügel und tiefen Trails haben sie mit enormer Kraft bewältigt, nur Lingo bekam eine dicke Pfote und musste vor der letzten Etappe raus, und somit hatte ich bis zum Schluss ein super Team und der dritte Platz war mehr als berechtigt.

Amundsenrace

•Februar 18, 2014 • Schreibe einen Kommentar

Nach dem doch recht erfolgreichen Tabakslauf in Kiruna steht am kommenden Wochenende das Amundsenrace am Programm – sofern nicht wieder was…..

Auch dieses Rennen ist 300 km lang, 12 Hunde dürfen eingespannt werden. Die Wettervorhersagen – sofern man denen trauen kann – sind durchwachsen. Freitag soll es noch kräfitge Scheefälle geben was wohl für Samstag/Sonntag einen tiefen Trail bedeuten würde. Mal sehen, was die Trailcrew schafft. Mit Startnummer 21 wird es halt davon abhängen wie der Untergrund des Trails ist. Ich hoffe, dass zumindest eine harte Unterlage vorhanden ist und somit die Hunde nicht wieder einbrechen und bis zum Bauch versinken. Das hat ja in Kiruna dazu geführt, dass es sehr viele Schulterverletzungen gab und 1/3 der Hunde die Ziellinie nicht gesehen hat.

Doghandler wird diesmal wie letztes Jahr Beat sein. Dank der Trailführung muss der Doghandler nicht viele Kilometer mit dem Auto fahren was die Organisation massiv erleichtert und wohl auch der Sicherheit dient.

Stay tuned.

Tobacco-Trail 300

•Februar 9, 2014 • Schreibe einen Kommentar

Am Wochenende war ich als „Entschädigung“ für die Probleme beim Femundrennen beim Tobacco-Trail in Kiruna – sozusagen um die Ecke. Obwohl nur 11 Starter waren, war das Feld gut besetzt. Mit den Teams von Milos Gonda, Mats Peterson, Acki Hock, Tom Frode Johansen, Michael Jeckel etc. waren etliche Finnmarkslopet/Iditarod Teams angetreten. Teilweise vom Doghandler gefahren und entsprechend hoch motiviert.

Der Trail sprach massiv gegen mich – gute 140 km extrem weicher Trail der teilweise grundlos war bevorteilt leichte Musher natürlich entsprechend – und somit hatte ich so gut wie keine Erwartungen. Der vierte Platz war dann äusserst überraschend vor allem, da ich die Hunde auf der letzten Etappe einfach nur auslaufen lies damit sie nach den zwei extrem harten vorherigen Etappen nicht nochmals aufs äusserste belastet werden.

Vielen Dank den Hunden und Nils, der als Doghandler mitgeholfen hat, dass die Hunde diese Leistung bringen konnten.

Manche Träume landen im….

•Februar 2, 2014 • Schreibe einen Kommentar

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Zwei Norweger schnitten etwas die Kurve, wir mussten zur Seite und da wo der Schnee noch geräumt war, war leider keine Strasse mehr. Dann stundenlanges Warten auf den Bergungsdienst, eine kaputte Anhängekupplung und das Rennen war gelaufen, bevor ich an den Start kommen konnte.

Sh….happens. Wäre es Sommer, würde ich zum Angeln gehn.