Nachtfahrten
Eines der Probleme beim Schlittenhundefahren sind Nachtfahrten. Nicht nur, dass man als Musher doch sehr ermüdet – im Training bin ich meist schon 5 und mehr Stunden unterwegs bevor ich in die Dunkelheit komme – so stellen sich auch noch viele andere Probleme. Zuallererst natürlich das Licht selbst. Seitdem die div. Lupine Stirnlampen auf dem Markt sind hat sich die Situation massiv gebessert. Die neuen Modelle – vor allem die Piko die ich verwende – sind nun ideal für mich. Da die Piko sehr leicht ist und trotzdem ausreicht um mein 18er Gespann auszuleuchten – und noch dazu ein sehr angenehmes Licht hat ist es mir nun möglich, auch längere Nachtfahrten ohne Kopfschmerzen zu machen. Um noch zusätzlich mehr Kontrolle über die Hunde zu haben, wurden die Tuglines durch Bänder mit Reflexmaterial ersetzt. Somit kann ich jetzt auch bei Dunkelheit erkennen, ob bei einem Hund die Leine durchhängt oder er über die Leine gestiegen ist.
Ein anderes Kopfweh-Problem ist auch gelöst. Endlich gibt es einen Anorak, dessen Kapuze richtig geschnitten ist. Bisherige Modelle sind so geschnitten, dass im Endeffekt der Anorak einen Zug auf den Kopf ausgeübt hat. Dies hat meist zu massiven Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich geführt und in Folge dann zu Kopfschmerzen. Mit dem neuen Fjäll Räven Anorak ist dies praktisch vorbei. Er wurde auch extra für Musher entwickelt – hat Verstärkungen in Bereichen, an die Hunde beim Hochhüpfen etc. ankommen – und ist sehr funktionell.
Bleibt als restliches Problem Schneefall bei Nacht. Die stark reflektierenden Schneeflocken sind extrem ermüdend. Aber gegen Schnee soll man ja als Musher wirklich nichts haben…..
