Fertig für die Abreise….

•Januar 27, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

und alles scheint soweit klar. Mit zum Rennen kommen:

Manley, Whistler, Wolf, Orkan, Odin, Buddy, Kodiak, Sarek, Sirius, Birk, Skorpan, Puma und Mika

Somit ist noch ein Hund in Reserve und das sollte reichen. Alle sind fit und gut motiviert. Hier bleiben:

Brooke – sperrt ein wenig in der Schulter, Agila, Easy, Kamik – sollen zuerst ein leichteres Rennen laufen, Balto – ich denke, dass sie besser fürs Finnmarkslopet passt, Nakita – hm, schwangere sollen ja nicht soviel Sport machen.

Morgen geht es los, Montag bis Mittwoch Vet-Seminar, Donnerstag dann der Start. Vom Stake-Out zur Startlinie ca. 800 m – das wird ein Spass. Die Veranstalter haben wohl Humor. Die Rennregeln gibt es noch nicht auf englisch aber es kann ja jeder die Weltsprache Norwegisch…. Trail ist bald fertig und somit kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.

Als Doghandler mit dabei sind Susi und André (Schnitzel). Cindy betreut und trainiert die hier bleibenden Hunde während meiner Abwesenheit – Team wenden hat sie schon gelernt :-)

Wenn alles nach Plan läuft steht dann vor dem Rennen noch eine Trainingseinheit mit ca. 80 km auf dem Plan. Die Hunde sollen sich ordentlich einlaufen bevor es wirklich losgeht.

Nachtfahrten

•Januar 23, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Eines der Probleme beim Schlittenhundefahren sind Nachtfahrten. Nicht nur, dass man als Musher doch sehr ermüdet – im Training bin ich meist schon 5 und mehr Stunden unterwegs bevor ich in die Dunkelheit komme – so stellen sich auch noch viele andere Probleme. Zuallererst natürlich das Licht selbst. Seitdem die div. Lupine Stirnlampen auf dem Markt sind hat sich die Situation massiv gebessert. Die neuen Modelle – vor allem die Piko die ich verwende – sind nun ideal für mich. Da die Piko sehr leicht ist und trotzdem ausreicht um mein 18er Gespann auszuleuchten – und noch dazu ein sehr angenehmes Licht hat ist es mir nun möglich, auch längere Nachtfahrten ohne Kopfschmerzen zu machen. Um noch zusätzlich mehr Kontrolle über die Hunde zu haben, wurden die Tuglines durch Bänder mit Reflexmaterial ersetzt. Somit kann ich jetzt auch bei Dunkelheit erkennen, ob bei einem Hund die Leine durchhängt oder er über die Leine gestiegen ist.

Ein anderes Kopfweh-Problem ist auch gelöst. Endlich gibt es einen Anorak, dessen Kapuze richtig geschnitten ist. Bisherige Modelle sind so geschnitten, dass im Endeffekt der Anorak einen Zug auf den Kopf ausgeübt hat. Dies hat meist zu massiven Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich geführt und in Folge dann zu Kopfschmerzen. Mit dem neuen Fjäll Räven Anorak ist dies praktisch vorbei. Er wurde auch extra für Musher entwickelt – hat Verstärkungen in Bereichen, an die Hunde beim Hochhüpfen etc. ankommen – und ist sehr funktionell.

Bleibt als restliches Problem Schneefall bei Nacht. Die stark reflektierenden Schneeflocken sind extrem ermüdend. Aber gegen Schnee soll man ja als Musher wirklich nichts haben…..

Wieder 120 km ohne Pause

•Januar 19, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

durchtrainiert. Die Verhältnisse waren gut, der Schnee langsam und somit ging es am Anfang nicht zu schnell zur Sache. 9 Stunden ist eine gute Zeit und sollte auch beim Rennen funktionieren.

Am Sa/So dann 2 x 120 und ich hoffe, dass mir dann klar ist, wer nicht ins Team kommt. Aber ist auch schön, dass ich derzeit noch Auswahl habe. So kann ich doch etwas entspannt abwarten, ob ich doch noch etwas an einem Hund sehe was nicht so richtig passt. Bleibt ja auch die Möglichkeit, einfach Lotterieziehung zu machen. Die ersten zwölf sind dann im Team :-)

Noch 13 Tage bis zum Start beim Femund…. freu mich schon. Vielleicht hat es da unten ja Sonne weil bisher habe ich sie in diesem Winter erst 1 x gesehen.

Nach den doch recht anstrengenden

•Januar 18, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Trainingseinheiten haben die Hunde drei Tage Pause. Dabei gibt es neben Pfotenpflege hauptsächlich Massage. Ein paar Hunde wurden etwas steif – hauptsächlich bedingt durch das zu schnelle Tempo am ersten Tag – und wie es aussieht, gibt es auch eine leichte Schulterzerrung. Absolut nichts sieht man an: Sirius, Odin, Easy, Buddy, Birk, Puma, Whistler, Wolf. Kaum merkliche Steifigkeit bei Manley, Kamik, Sarek, Mika, Agila, Balto, Orkan, Kodiak und Nakita. Jonathan ist nicht mehr im Team, da er sich nach seiner Nierenerkrankung noch nicht regeneriert hat, Skorpan läuft morgen wieder und bei Brooke ist momentan ein Fragezeichen. Er lahmt nicht, tobt rum aber doch scheint eine Schulter nicht so flexibel zu sein wie normal.

Somit: weiter hartes Training um die Auswirkungen zu sehn. Morgen stehen wieder 125 km ohne Pause auf dem Programm.

Dritte Einheit durch

•Januar 15, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

und in zwei Tagen somit 270 km gefahren. Ich denke, Hunde und Musher haben jetzt 2 trainingsfreie Tage verdient.

Heute gab es 125 km am Stück in 9 1/2 Stunden. Nach relativ grossen Startschwierigkeiten – die Mädels wollten diskutieren – kam die Fuhre nach so ca. 10 km ins Laufen obwohl natürlich mehrfach die Leithunde durchgewechselt werden mussten. Vor allem mögen sie es nicht so besonders, wenn man vom Hometrail abbiegt um noch eine Runde oder mehr zu fahren. Gut, da müssen sie durch. 2 x gesnackt mit Fett und Trockenfutter. Wird interessant, wie sie morgen früh gucken und ob sie aus ihren Hütten kommen oder nur die Mittelzehe zeigen.

Der Musher ist auch platt. Die Temperatur war zwar bald recht angenehm – ich habe sogar die Kapuze abgenommen und musste nie Handschuhe wechseln – dafür sind einfach die Füsse/Beine massiv am protestieren. Ist ja nicht wirklich entspannend, wenn man so lange auf den schmalen Kufen steht davon viel nur auf den Ballen, weil die Fersen für das Bremsen benötigt werden. Vielleicht sollte ich doch mal einen Sit-Down-Schlitten probieren?? Aber wahrscheinlich schlafe ich auf dem dann ein.

Nun gute Nacht liebe Leser…. wer ein Email geschrieben hat muss sich bis morgen mit der Antwort gedulden :-)

Die zweite Trainingseinheit

•Januar 14, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

ist nun auch vorbei. 65 km in 4,5 Stunden war wiederum zu schnell obwohl nur 3 Stunden Pause war. Aber momentan wollen sie einfach nicht langsamer. Dazu war es recht kalt – hier hat es minus 22 am Trail wohl noch etwas weniger – und somit konnten sie sich richtig austoben. Dass zum Schluss noch doofe Rentiere direkt in der Zwingeranlage stehen war nicht so gut, da ich dann Treibanker spielen musste und etwas viel Schnee in den Hals bekam.

Mal sehen, wie es morgen gehen wird…… da werden dann doch wohl einige etwas lahmen denke ich mir.

Erste Einheit durch….

•Januar 14, 2012 • 1 Kommentar

und die Hunde waren ein wenig verrückt. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie nach der letzten, schweren Einheit heute etwas ruhiger wären. Niks da. Am Start beide Schneeanker – davon das Monsterding mit 4,5 kg – losgerissen, S-Kurve um das Auto, über die Schneewächte auf den Trail usw. Gut, nach 3 km konnte ich dann mal stoppen, Leinen in Ordnung bringen und sozusagen gesitteten Neustart machen. 3 Karabiner an den Necklines hatte es gerissen und somit liefen ein paar Hunde halt ohne.

Geplant war so ca. 6 – 7 Stunden für die 80 km aber nach 4 1/2 Stunden waren wir zurück. Jetzt haben die Hunde 3 Stunden Pause und dann geht es wieder raus. Die Temperatur ist beim Haus bei minus 14 und am Trail so um die minus 25. Mal gucken, was als nächstes passiert.

Nach einem harten Training

•Januar 13, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

- gestern 8 Stunden durchgefahren und ca. 110 km – steht heute die Kontrolle auf dem Programm. Nur Brooke ist vorne etwas steif und ich werde ihn die nächsten Tage pausieren lassen. Alle haben super gefressen und somit bleibt die Auswahl bei 18 Hunden. Hm, wird schwer da eine Entscheidung zu treffen. Aber besser so als zuwenig Hunde zur Auswahl.

Gut war gestern vor allem, dass sie nach ca. 4 Stunden ihren Snack – hm, eher eine komplette Fütterung – super angenommen haben und ohne den manchmal zu sehenden Einbruch weitergelaufen sind. Gefühlsmässig war die 2. Hälfte sogar schneller als die erste. Jedenfalls zeigt sich Mika immer mehr als Distanzleader: je länger es geht, umso besser wird sie. Sie scheint erst so ab 40 km in Schwung zu kommen und macht ab da super Tempo. Ihr Lieblingspartner ist derzeit Whistler aber auch mit Manley zusammen geht es äusserst gut. Wolf scheint ihr nicht so zu gefallen. Überraschend gut bisher Agila. Ihr habe ich eigentlich die Distanzen nicht zugetraut, da sie häufig zu hart arbeitet. Sie scheint aber entweder enorme Energie zu haben oder sie lernt doch, ihre Kraft besser einzuteilen.

Morgen bis Montag stehen wieder ein paar harte Einheiten mit verkürzten Pausen auf dem Programm. Mal sehen wie es dann aussieht.

Das erste Rennen ist abgesagt. Tromsquest meldet, dass sie zuwenig Schnee haben – wir könnten ihnen gern etwas abgeben. Somit ist vor dem Femund kein Rennen möglich aber man kann es halt nicht ändern. Mal sehen was passiert.

Training abgeschlossen….

•Januar 8, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

….und noch immer gleich viele Fragen. Noch sind 18 Hunde zur Auswahl und machen es mir schwer. Nach 220 km in 30 Stunden bei gesamt 11 Stunden Pause zeigen sich noch keine Schwächen.

Die Temperatur ist vom Start bis zur Rückkehr von minus 7 auf minus 20 abgesackt und der Trail wurde entsprechend hart. Nach dem dritten Start dauerte es ca. 1 Stunde, bis die Hunde flüssig zu laufen begannen. Ab da stieg der Schnitt auf ca. 15 kmh an. Viel zu schnell und bei einem 18er Gespann für die Hunde auch gefährlich, da bei einem Fehltritt die Kraft der anderen Hunde einfach zu gross ist. Andrerseits war es gut zu sehen, dass alle die Tempowechsel sauber mitmachen und jederzeit ansprechbar sind.

Nicht überraschend war, dass sich Mika als erstklassige Distanzleaderin gezeigt hat. Die erste Stunde immer etwas unmotiviert, wird sie je länger die Fahrt dauert umso energischer. Ab ca. 25 km will sie nur noch Tempo machen. Mal sehen, wie weit ihr das Team dabei folgen mag.

Jetzt heisst es, den Trail zu verlängern um Tempo raus zu nehmen ohne die Motiviation – durch „Durchfahrstops“ im Camp zu beeinträchtigen. Somit ist morgen wieder mal Motorschlitten fahren angesagt. Aber vorher darf ich wieder mal ein paar Stunden am Stück schlafen. Bei der Einheit jetzt waren es ja nur einmal 1 und einmal 3 Stunden – spürt man dann doch ganz schön heftig.

Die Augen werden immer

•Januar 8, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

kleiner, das Schlafbedürfnis grösser. Nach 6 – 7 Stunden auf dem Schlitten gibt es jeweils Pause. D.h., dass ich dann ca. 2 – 3 Stunden schlafen kann bevor es wieder los geht.

Die Hunde scheinen soweit ok zu sein, Jonathan und Skorpan – beide waren längere Zeit aus dem Training – bekommen eine extra Pause aber genaueres weiss ich erst, wenn alle wieder vor dem Schlitten stehen. Meist gibt es ja nach der Pause doch die eine oder andere Überraschung – hoffentlich nicht. Sehr überzeugend bisher Balto (ja, sie ist wieder im Team obwohl sie letztes Jahr nur noch Tagestouren laufen konnte) und Mika. Aber ….. bisher sind eben noch nicht so viele Einheiten durch.

Die Doghandler – Cindy und André – sahen auch schon hübscher aus :-) )

 
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